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Kroki hat’s für euch angespielt

Der Titel lässt erahnen, worauf man sich hier einlässt: Ein immer wiederkehrender Albtraum, um uns herum Wände und der vermeintliche Ausgang führt bloß in eine erneute Schleife, bei der etwas nicht so ist, wie zuvor…

Erlebnis:

  • Mit nichts weiter als einem Anomaly-Scanner ausgestattet, wandern wir durch die Räume und müssen dabei besonders aufmerksam sein, denn bereits im nächsten Loop, könnten sich die Gegenstände verändert haben: Eine Box ist hinzugekommen, die Tastatur hängt an der Decke oder der Karton springt aufgeregt durch die Gegend.
  • Und genau hier fängt unser eigentlicher Job an: Wir müssen diese Anomalien finden, scannen und bewerten, indem wir sie in eine der folgenden Kategorien einteilen: Position, Farbe, Licht, Audio, Neues Objekt.
  • Aber nicht alle Anomalien sind so friedlich, geschweige denn freundlich… Das ein oder andere Plüschmaskottchen wartet nur darauf, dass wir näherkommen und ein Ghoul-artiges Monster will uns an den Kragen.

Besonderheit:

  • Durch das Bunker-Setting wird das Gefühl des „nicht-entkommen-Könnens“ verstärkt und mit der sich verändernden Soundkulisse, ergibt das eine herrlich klaustrophobische Atmosphäre.
  • Beinahe typisch für das Genre, dennoch angenehm abwechslungsreich gestalten sich die einzelnen Loops – mal hat man es mit sehr offensichtlichen Anomalien, wie verfärbten Lichtern oder hüpfenden Gegenständen zu tun. Zwischendurch allerdings mit gemeineren Veränderungen oder gar Monstern, die einen den Job versauen wollen.

Für wen es passt:
👉 Die Quest wirst du annehmen wenn…

  • typische Anomaly-Scanner Games deinen Geschmack treffen
  • du gerne Zeit damit verbringst, die teils feinen Unterschiede zu finden
  • dich mehr die beklemmende Atmosphäre, als ein billiger Jumpscare packt

👉 Die Quest skipst du wenn…

  • du kein Freund von Walking-Sims bist
  • deine Augen schnell müde von immer den gleichen Gängen werden
  • du eine niedrige Frustgrenze hast, denn wenn eine Anomalie nicht gefunden wird, gibts auch kein Vorwärtskommen

Dev-Note:
Zu verdanken haben wir den Anomalie-Bunker dem Indie-Studio No Save, deren Erstlingswerk bei uns einen sauberen Eindruck hinterlassen hat.

Fazit:
In einem Run hat man dieses Game gewiss nicht durch, doch durch die AutoSave-Funktion verliert man den Fortschritt nicht, sollte man mal eine Pause einschieben. Diese QOL Option, plus die Mechanik, das Leveldesign und die Soundkulisse, tragen dazu bei, dass man sich in den Gängen gerne mal verliert – darum auch der Koki-Tipp: Headphones nutzen, Licht aus im Zimmer und Glotzkugeln voller Fokus auf die Umgebung!

NB-Stempel:
🟡 Genre Fans

👉The Loop Below auf Steam

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