In Name of the Will ist Hoffnung kein Gefühl – sie ist Vorschrift.
Die Welt funktioniert wie ein Uhrwerk aus Glauben, Strafe und Routine, und wer lächelt, tut es nicht aus Freude, sondern aus Überzeugung.
Hier wird nicht gebetet, hier wird gehorcht – und am Ende des Tages nennt man es Erlösung.

Die Demo führt in die Welt von HOPE, einer euphorischen Gemeinschaft, die unter dem Blick des Benevolent Father lebt.
Wir schlüpfen in die Haut von 3279, einem Mitglied, das seinen Alltag aus Re-Education-Kursen, Gemeinschaftsritualen und leiser Angst zusammensetzt – ohne zu wissen, wie er überhaupt hierhergekommen ist.
Das Conduct System bewertet jedes Verhalten – sieben Strikes trennen Gnade von Auslöschung.
Die Mechanik wirkt schlicht, doch sie verwandelt jede Handlung in ein moralisches Gewicht:
Hilfst du jemandem, riskierst du Strafe.
Gehorchst du, verlierst du dich selbst.


Grafisch wirkt alles vertraut – warme Farbtöne, klare Linien, ruhige Szenen.
Doch je länger man bleibt, desto stärker frisst sich das Unbehagen durch die Routine.
Die Welt selbst scheint manchmal zu „glitchen“, und niemand reagiert – als wäre Realitätsverlust Teil der Liturgie.


Das Kroki sagt:
Das Spiel tut weh. Und ich liebe es dafür.
Name of the Will trifft genau diesen Punkt zwischen Zugehörigkeit und Ohnmacht:
Man will dazugehören, weiß aber, dass jeder Schritt falsch ist.
Der Benevolent Father – halb Wolf, halb Drache, in Uniform – wirkt wie ein Mythos, der beschlossen hat, Bürokratie zu werden.
Seine Worte hallen nach: “No sensation is more real than pain.”
Das ist keine Drohung – es ist Glaubensbekenntnis.
Diese Demo ist kein Horror über Dunkelheit, sondern über Licht, das zu grell wird, um noch wahr zu sein.
Ich bin schockverliebt – und etwas verstört.
Genau richtig ψ(`∇´)ψ


| Name: | Name of the Will |
| Entwickler: | Zeitgeist Studio |
| Genre: | Daylight Horror |
| Release Datum: | 2026 |
| Preis: | TBA |
| Plattform: | Steam Itch |


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